Perfekt gedämmte Fassaden: Haslreiter GmbH – Ihr WDVS-Spezialist im Großraum München

Haus der Bayerischen Landkreise

München, 2009

Bauherr

Bayerischer Landkreistag, München

Ausschreibung und Bauleitung

Hirschhäuser Liedtke Architekten BDA, München

Architekten

MORPHO-LOGIC Architekten und Stadtplaner BDA, München

Materialien

WDVS Keramiksystem: KEIMFARBEN
Hochglanz-Spaltklinker Chroma II (63 x 240 mm): Deutsche Steinzeug

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Objektbeschreibung

Umfassende energetische Sanierungsmaßnahmen und ästhetische Fassadengestaltung schließen sich nicht gegenseitig aus, wie das "Haus der Bayerischen Landkreise" in der Kardinal-Döpfner-Straße eindrucksvoll zeigt.

Beim Umbau und der Neugestaltung des sechsgeschossigen Gebäudes im Herzen Münchens war dem Bauherrn und dem Architektenteam die Verbindung von notwendiger technischer Optimierung mit repräsentativer Eleganz besonders wichtig. Bei der optischen Ausgestaltung der Fassade wurde daher auf höchste Qualität bei Material und Ausführung geachtet.

In insgesamt zwei Jahren Bauzeit wurde das Verwaltungsgebäude des Bayerischen Landkreistages komplett saniert. Alle Innenräume wurden neu gestaltet, aber auch die Gebäudehülle den Anforderungen der Energieeinsparverordnung angepasst. Die ehemals zwar vornehme, aber anonyme Travertin-Fassade erhielt ein neues Gesicht in glänzendem Weiss.

Gründliche Vorbereitung
Konstruktive Basis für das neue Gesicht des Gebäudes bildet ein Wärmedämm-Verbundsystem mit Polystyroldämmung.

Zunächst wurde jedoch die gesamte Fassade mit Ausgleichsputzen für die Anbringung des WDV-Systems vorbereitet. Besonders aufwändig war dies bei der schmalen Zufahrt zum Innenhof, deren Seitenwände weder parallel zueinander noch lotrecht waren. Zudem wiesen sie starke Unebenheiten auf.

Die Klinkerfassade – höchste handwerkliche Präzision für ein exklusives Erscheinungsbild
Horizontal verlegte weiße Hochglanzfliesen erstrecken sich von der Traufe bis zum verglasten Erdgeschoss über die Lochfassade sowie über die Wände und die Decke der Hofdurchfahrt.

Zuerst wurden die Hochglanz-Spaltklinker geteilt und dann einzeln angebracht und ausgerichtet – ein zeitraubendes und diffiziles Unterfangen, das viel Erfahrung und Fingerspitzengefühl erforderte. Bei der Anbringung der Fliesen zeigte sich auch, dass sämtliche vorangegangenen Arbeiten sorgfältig und exakt ausgeführt worden waren: Auf dem ebenen Untergrund konnte eine exakte Linienführung der Fliesenfugen bezogen auf die Bauteiltoleranzen eingehalten werden.

Der Innenhof wurde im Vergleich zur Straßenseite informeller gestaltet und präsentiert sich mit Glattputzfassaden in abgetöntem Weiß. Glänzende Fliesenreihen an den Fensterlaibungen und um die Rückseite des Foyers setzen Akzente und stellen die optische Verbindung zur Straßenfassade her.