Perfekt gedämmte Fassaden: Haslreiter GmbH – Ihr WDVS-Spezialist im Großraum München

Schwabinger Carré

München, 2013

Bauherr

Investa Projektentwicklungs- und Verwaltungs GmbH, München

Bauleitung

Baresel GmbH, Leinfelden-Echterdingen

Architekten

nps tchoban voss Architekten GmbH + Co. KG, Dresden

Materialien

WDV-System StoTherm Vario (EPS 60 – 210 mm, WLG 035), StoTherm Classic S1 (MiWo 60 – 210 mm, WLG 035, Speedlamelle WLG 041), StoMiral K 2,0 mm, Stolit K 2,0 mm, StoColor Silco G, StoColor X-Black, Siliciumcarbid: Sto

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  • Foto: Michael Moser, Leipzig, www.michaelmoserimages.de
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Objektbeschreibung

Das Schleißheimer Karree ist ein rund 32.000 qm großer Gebäudekomplex aus den 70er-Jahren an der Schleißheimer Straße, der unter anderem durch das Arbeits- und das Oberlandesgericht genutzt wird. Im Rahmen eines kompletten Umbaus in mehreren Bauabschnitten sollen die Gebäude energetisch saniert werden und ein zeitgemäßes Erscheinungsbild erhalten – inklusive neuem Namen: Aus dem Schleißheimer Karree wird das Schwabinger Carré.

Fassaden-Lifting mit WDVS
In den ersten, nördlichen Bauabschnitt des neuen Schwabinger Carrés fiel die Dämmung von Brüstungsbändern mit einer Gesamtfläche von rund 3.000 qm. Diese bestanden aus konvexen Beton-Wetterschalen, versehen mit einer horizontalen Brettschalungsstruktur, auf denen zunächst umfangreiche Haftzugprüfungen durchgeführt wurden.

Nach der Reinigung der Beton-Wetterschalen wurde eine keilförmige Ausgleichsdämmung als Basis für die eigentliche Dämmung angebracht. Hierfür wurde jede Polystyrolplatte einzeln vermasst und passend zugeschnitten. Die Eckrundungen wurden mit Lamellen aus Mineralwolle ausgebildet, die mit Hilfe von Schablonen auf den geforderten Radius getrimmt wurden.

Sowohl die Ausgleichsdämmung als auch die eigentliche Dämmung wurden exakt mit einem Abstand von vier Zentimetern zwischen die Blechprofile eingepasst, die wie ein Passepartout als umlaufender Rahmen um die Fensterbänder angeordnet sind; dabei entstandenen insgesamt 1500 Laufmeter bewegungsentkoppelte Anschlussfugen.

Dekorative Effektbeschichtung – meisterhaft ausgeführt
Die Gebäudeteile abseits der Schleißheimerstraße erhielten einen Anstrich in verschiedenen, hellen Grautönen. Optisches Highlight ist jedoch das Eckgebäude an der Schleißheimerstraße mit seiner dunkelgrauen, funkelnden  Effektbeschichtung. Hier wurde in den zweiten, noch feuchten Farbauftrag ein Abstreugranulat aus Siliciumcarbid eingeblasen. Da ein Nachkorrigieren nicht möglich ist und zudem die schwarzen Kristalle beim Auftragen in den feuchten Anstrich fast nicht zu sehen sind, erfordert es viel Erfahrung und Geschick, um eine homogene Fläche zu erzielen. Um sichtbare Ansätze zu vermeiden musste die Effektbeschichtung auf jedes Brüstungsband in einem Zug aufgebracht werden.

Für die Auswahl der verschiedenen Grautöne, aber auch um die ideale Menge an Siliciumcarbid für die Schlussbeschichtung zu ermitteln, wurden bereits im Vorfeld zahlreiche Farbmuster erstellt.

Das Schwabinger Carré wurde ausgezeichnet mit dem LEED-Zertifikat Gold.